Kategorien
Meine Reise zum Lebens- und Sozialberater

Covid und die Psyche in der Absonderung

Meine Reise hat kein Ende gefunden, nur eine Pause eingelegt, da mich der Virus heimgesucht hatte und ich nicht in der Lage war zu schreiben oder mich auf irgendwas zu konzentrieren.

Dieser Virus hat uns schon ganz schön viel abverlangt, es ist nicht einfach besonders für Kinder nicht, wenn sie auf einmal nicht mehr raus dürfen, oder nicht mit Freunden spielen dürfen, die Schule nicht mehr einfach so besuchen dürfen usw….

Noch schlimmer allerdings ist es, wenn man diesen Virus hat, egal wie der Verlauf jetzt sein mag. Viele Menschen leben alleine, man wird abgesondert, darf nicht hinaus…

Es ist ein Leben wie im Gefängnis, nur, dass im Gefängnis ab und zu ein Wärter vorbeikommt. Lebt man alleine ist man eingesperrt, alleine, sieht niemand, kann gerade mal ein wenig telefonieren, sofern es der Verlauf der Krankheit zulässt…

Nichtsdestotrotz ist man allerdings alleine und obwohl ich viel Zeit mit mir alleine verbracht habe und auch kein Problem damit habe, hat das schon ganz schön genagt.

Gedanken kreisten sich nicht nur um die Krankheit, wo ich fallweise kaum Luft bekam, stechende Schmerzen in der Brust beim Husten, das Gefühl an Stelle des Herzens einen Stein zu haben, so schwer und hart fühlte sich das an… was wenn was passieren würde…?

Dennoch wusste ich, dass ich Menschen um mich habe, die sofort reagieren würden, wenn ich mich nicht melde oder sie nichts hören, mein Hund würde Alarm schlagen und sich überschlagen vor lauter bellen,… aber wenn man bedenkt, es gibt Menschen die alleine sind… richtig alleine sind…

Diese Absonderung fühlt sich an wie weggesperrt, man fühlt sich wie ein Schwerverbrecher, nur dass im Gefängnis ab und zu wenigstens ein Wärter vorbeikommt…

Gerade in solchen Zeiten, sollte man sich nicht scheuen, Hilfe in Anspruch zu nehmen. Ich habe meine Emotionen, die sich schon ein wenig in Depression entwickelten, erst mal beobachtet, beobachtet, damit ich weiss wie es sich anfühlt. Mit meinen Ölen – womit denn sonst… – habe ich dann ein angenehmes Zuhause geschaffen und mit viel Schlaf ging diese Verstimmung schnell vorbei.

Mir hat allerdings auch die Natur sehr geholfen. Ich saß zwar alleine in meinem Garten, aber ich habe mich warm eingepackt und in meinem Hängesessel viel Zeit verbracht. Hat man diese Möglichkeit nicht, ist es schon sehr triste, denn gerade frische Luft und die Freiheit die einem die Natur bietet, können schon viel bewirken.

Jetzt geht es wieder bergauf und ich bin schon gespannt, was dieser Virus und die ganze Lage uns noch so alles bescheren mag. Schwindel und Atemnot sind noch mein Begleiter, aber ich bin guter Dinge, dass auch das irgendwann wieder vergeht!

Kategorien
Meine Reise zum Lebens- und Sozialberater

Die Erleuchtung…

Nach einer extrem anstrengenden und harten Woche, voller Arbeit, Unterricht und dazu noch Vollmond, habe ich in einer mega tollen Gruppe bei meiner Gruppenselbsterfahrung (kurz GSE), wo ich zum ersten Mal mein Anliegen bearbeiten durfte, wirklich gefordert und vor allem aber erleuchtet.

Ich durfte Dinge erleben und erkennen, die ich in dieser Form so noch gar nicht gesehen hatte. Nun bin ich echt gespannt, wie sich alles weiterentwickelt. Es darf sich nun auf jeden Fall eine Menge lösen und ich frei werden, frei für mich und meine Praxis und damit auch frei für dich um wirklich klar begleiten zu können.

Energiearbeit ist eine schweigsame Arbeit, die kann ich, da kann ich dir helfen, dich begleiten, LSB ist ein ganz anderes Kaliber, aber ich bin überzeugt, dass ich auf meinem Weg auch diese Herausforderung mit Bravour meistern werde und dir damit auch geben kann, was du verdienst, brauchst und wo du vor allem Begleitung brauchst!

Meine geliebten Öle wie Abundance, Valor und natürlich auch Egytian Gold haben mich wieder begleitet und mir Kraft und Energie gegeben.

Der Vollmond war ja auch nicht ganz so ohne! Die Energien waren extrem stark und haben sich ganz schön ausgetobt. Es war bei mir und meinem Umfeld von sentimental, Wut sogar bis zur Aggression so ziemlich alles dabei.

Gelassen zuzusehen und für sich den Weg zu bahnen, dass es einem selbst gut geht und man in Ruhe den Orkan sozusagen abwartet, war ein sehr schweres Unterfangen in all den Jahren für mich. Ich war immer eine Kämpferin und auch in solchen Lagen kämpfte ich, um Dinge klarzustellen, mich zu äußern, wenn man mir Unrecht tat usw… Na was soll ich jetzt sagen?

Ich bin begeistert, ich denke das Gesamtpaket von Energiearbeit, Ausbildung und Unterstützung vieler lieber Kolleginnen und Kollegen, sowie meine Öle haben mir genau diese Ruhe geschenkt.

Auch wenn ich in der GSE erfahren durfte, dass ich viel zu streng mit mir bin, viel zu viel von mir verlange und voraussetze, viel zu viel von mir fordere, obwohl es in Ordnung ist noch Zeit zu brauchen,… habe ich in dieser Woche gelernt, dass auch Geduld ein Punkt ist, wo ich lernen darf.

Dann kam mein Knackpunkt zur Sprache… Inneres Kind… irgendwas ist da noch nicht im Reinen und ich weiß, dass ich noch nicht bereit bin es anzusehen. Da bedarf es noch jeder Menge Arbeit an mir… !

Auf meinen Job im Autohaus bezogen, hat eine ganz liebe Kollegin Claudia es richtig auf den Punkt gebracht, wenn die Zahnräder nicht mehr ineinandergreifen, so entsteht ein Motorschaden (Zahnriemen reißt ab zb.), Getriebeschaden, Unfallschaden…. so rückblickend haben mich diese Punkte ein wenig begleitet in den letzten 2 – 3 Wochen, aber wie sagt man so schön… Man wird bei sich selbst betriebsblind!

Ich arbeite gerne mit dem Spiegel im Außen, aber bei mir selbst vergesse ich ihn dann auch mal gerne und die Folge daraus ist, dass Stress entsteht, der gar nicht da wäre, würde man einfach mal achtsam hinsehen und verstehen…

Ich freue mich jetzt auf eine neue Woche, die hoffentlich etwas ruhiger und entspannter wird und freue mich auf weitere Erkenntnisse.

Kategorien
Meine Reise zum Lebens- und Sozialberater

Wenn die Vergangenheit an die Türe klopft…

… mach einfach nicht auf!

Alles scheint am Laufen, Herausforderungen der letzten Woche haben mich schon ganz schön gefordert, doch dann… Vergangene Dinge zeigen sich mehr und mehr, ich will das so in der Form nicht und doch ist es da. Aber je mehr man nicht will, umso stärker wird es letztendlich doch… Das bedeutet, die Vergangenheit klopft immer lauter an die Türe, man sieht nicht mehr das Innen, sondern vernimmt nur noch das Pochen und Klopfen und versucht irgendwie es zu ignorieren! Man versucht in anderen Menschen die Bestätigung zu finden, dass alles in Ordnung ist, aber man sieht nur gewisse Dinge, die letztendlich nur noch mehr Pochen und Klopfen lassen…

Besonders wenn man nach 16 Jahren etwas zulässt, was man nicht mehr wollte, was damals nicht mehr klappte, was einfach nicht mehr da war in all den Jahren. Dankbar und glücklich bin ich, dass ich den Mut gefasst habe zuzulassen, traurig und verzweifelt auf eine Weise bin ich dennoch, da sich mein Gefängnis wieder schnürt, das ich mir allerdings selbst erschaffe, das mir meine Vergangenheit vorbeibringt, um mich wieder in eine Kiste zu pferchen! Muss ich das überhaupt zulassen? Kann ich nicht einfach sagen: „Hey, das ist vorbei und kommt nicht wieder?“ – Doch das kann ich und das darf ich und es ist sogar meine Pflicht es zu tun, denn es ist mein Leben, das sich hier scheinbar anfängt aufzulösen! So einfach wie sich das nun liest ist es aber auch für mich nicht! Dennoch werde ich das ganz bestimmt in die Hand nehmen und verändern! ICH bin mir nämlich wichtig! Und nur wenn ich zufrieden bin, kann es auch mein Umfeld sein!

Wo wir mal wieder bei dem Spiegel der Seele sind, dem Knopfdrücker im Außen, besonders jene Menschen, die einem sehr am Herzen liegen, die man liebt, die einem genauso wichtig sind wie man sich selbst… Gerade da kann man gut sehen und erkennen, besonders diese Menschen drücken unbewusst die meisten Knöpfe!

Abundance, Pet Care und Valor haben diese Woche ganz viel an Bedeutung gewonnen, wo ich schon mal dachte, es ist besser und leichter geworden. Aber wie heißt das so schön, der Mensch denkt und Gott lenkt?

Nun gut, alte Muster zeigen sich, alte Ängste zeigen sich, Gedanken tun dann noch ihr übriges und anstatt sich wirklich die Zeit zu nehmen, rudert und tut man, obwohl man eigentlich merkt, dass es so irgendwie in eine Richtung geht, die man gar nicht will.

Der Unterricht am Dienstag zeigte auf, wie wichtig die Minute der Stille ist. Der Focus darf wieder nach innen gelenkt werden, denn man neigt dazu, ob das nun vergangenheitstechnisch oder doch in der menschlichen meist weiblichen Natur liegt, kann ich noch nicht wirklich sagen, ob ich das je erfahre weiss ich noch nicht.

Fakt ist jetzt mal, dass die Minute der Stille nicht aufgeschoben werden sollte, weil man gerade keine Zeit hat, denn 1 Minute hat man immer! Und wenn man sich selbst keine Minute schenkt, dann sollte man mal anfangen zu überdenken!

Also fing ich nun an jeden Tag mindestens 1 Minute Zeit für mich zu nehmen, mir zu gönnen und einfach nur ich mit mir zu sein! Was gibt es denn schöneres als Zeit mit Menschen zu verbringen, die im Leben wichtig sind! Warum aber vergessen wir dabei immer wieder, dass auch wir selbst genau dieser Mensch sind und eigentlich wichtiger als alles andere sein sollten?

So viel gelernt und doch vergesse ich immer wieder aufs Neue. Ob sich das jemals richtig gibt? Ich weiß es nicht, aber es ist mein Vorsatz für 2022, mir Zeit zu schenken, mir Aufmerksamkeit zu widmen und mich aus dem Außen einfach zurückzuziehen! Einfach nur ICH SEIN ohne Stress, ohne Druck ohne was noch alles gemacht werden soll / muss… einfach nur SEIN!

Wie oft nimmst du dir Zeit einfach nur zu SEIN? Hast du dir jemals schon Zeit geschenkt, wo Stille und DU eine Einheit wurden? Probiere es aus und du wirst erkennen, wie wertvoll genau diese Zeit ist! Sie hilft, im Jetzt zu sein und bleiben und die Vergangenheit dort zu lassen, wo sie hingehört – nämlich irgendwo im Gestern…

Diese 1 Minuten – Stille Methode kann ich nur empfehlen und begleite dich auch gerne dabei, wenn du Unterstützung möchtest. Unter Terminbuchung kannst du dir einen Wunschtermin reservieren!

Jetzt kommen dann noch 2 Seminare Krisenintervention und eine Gruppenselbsterfahrung auf mich zu, welche die kommende Woche bestimmt wieder so einiges aufzeigen, bewirken und bestimmt auch wieder Erkenntnisse bringen werden.

Seid schon gespannt auf die Fortsetzung nächste Woche!

Kategorien
Meine Reise zum Lebens- und Sozialberater

Neues Jahr – Neue Herausforderungen

Die erste Woche im neuen Jahr war für mich von vielen Erkenntnissen und Herausforderungen zugleich geprägt.

Nach meinem fatalen Absturz zu Silvester, habe ich am 1.1. gleich mal alles ausgeblendet und doch sind Bruchstücke hängengeblieben, die mich nicht so ganz freigelassen haben.

Gestartet habe ich dann in den ersten Tagen mit Ängsten, die ich eigentlich verarbeitet hatte, oder wohl doch nicht? Pet Care hat mal seine Wirkung getan und mich ein wenig auf den Boden zurückgeholt. Umso entspannter war ich danach, als sich diese Angst wieder verabschiedet und ich wieder ich selbst war! Gut ausgeruht, Schlaf nachgeholt und voller Elan und Tatendrang das neue Jahr zu starten!

Mittlerweile weiß ich ja, dass immer, wenn etwas wo gesagt wird und es in mir nachhallt, etwas zu tun gibt. Energetische Arbeit vielleicht, vielleicht auch einfach auf einer Reise in der Nacht, wo ich mich damit beschäftige… Ich weiß es ehrlich gestanden noch nicht, denn dafür kamen noch so einige andere Dinge hinzu.

Ich weiss heute einmal mehr, warum ich mich von vielen Menschen in meinem Leben distanziert und zum Teil auch verabschiedet habe. Es hat kein Mensch das Recht anderen etwas aufs Auge zu drücken, andere zu verletzen, sogar so weit zu treiben, dass man zusammenbricht und resigniert, sich selbst Fragen stellt, wie zb. „bin ich wirklich so ein schlechter Mensch“…

Diese letzte Frage wurde mir von einem mir sehr wichtigen Menschen gestellt und sie hallt in mir wie ein Echo immer und immer wieder! Ich kann es nicht erklären, aber die Person, die genau dies ausgelöst hat, ist ein Mensch, den ich in meinem Leben nicht mehr haben wollen würde. Dennoch ist das diesmal nicht meine Entscheidung und ich darf lernen, mit solchen Menschen trotzdem klarzukommen.

Einfach oder nicht, die Frage stellt sich mir hier nicht, aber ich habe gelernt mich abzuschotten. Einfach eine Einheit mit mir zu bilden, intensiv in meiner Mitte zu sein. Wenn man dann aber aus der Situation herausgeht, um noch etwas zu erledigen, zurückkommt und findet die Person die einem so sehr am Herzen liegt, als Häufchen Elend vor, ist es auch für mich schwer achtsam und vertrauensvoll zu bleiben.

Da hilft das ganze Wissen nichts, wenn man dann mitten drinnen steht und sieht, wie ein sehr wichtiger Mensch in meinem Leben leidet, verzweifelt ist, sogar an seiner Menschlichkeit zweifelt…

Und noch schwerer ist es dann zu akzeptieren, dass dieser wichtige Mensch, diese Person noch immer als Kamerad / Freund bezeichnet. Allerdings ist das auch nicht meine Aufgabe zu erkennen… Meine Aufgabe darin ist es da zu sein, aufzufangen, einfach nur die Klappe zu halten, aber auch das ist nicht einfach.

Ich werde aber auch diese Herausforderung annehmen und lernen, die Klappe dabei zu halten und einfach zu akzeptieren, egal wie schwer es sein mag.

Abundance, Egyptian Gold und Pet Care zum Verarbeiten sind gleich zu Jahresbeginn ganz wichtige Öle für mich und damit darf ich mich nun wieder mehr meiner Selbstkontrolle widmen und auch im Zusammenbruch eines wichtigen Menschen, in meiner Mitte bleiben und vertrauen, dass alles so sein muss wie es ist – egal wie schwer die Lage sein mag.

Kommende Woche habe ich wieder 2 Unterrichtseinheiten und ich bin schon gespannt, was sich hier so zeigen wird, ihr auch?

Kategorien
Meine Reise zum Lebens- und Sozialberater

Es ist ja gar nicht so schwer…

Ja ich habe es gemacht, ich habe angefangen Menschen in mein Leben zu lassen und bemerkt, dass es sogar sehr guttun kann. Ich stoße mich immer wieder an Begrenzungen, welche ich aus meiner Vergangenheit mitbringe, aber ich habe auch bemerkt, dass man nicht alles über einen Kamm scheren darf, ganz gleich wie die Lage gerade sein mag.

Es ist bei Gott nicht einfach für mich, mich einfach mal fallen zu lassen. Aber es gibt Menschen, die da sind, die mich in den Arm nehmen und mir sogar sagen: „Lass dich doch einfach fallen, du brauchst das auch mal“

Niemand, wohl nicht mal die Person selbst hatte eine Ahnung, wie mich diese Worte getroffen haben. Getroffen, weil ich mir nichts sehnlicher wünschte, als mich einfach mal fallen zu lassen. Ich merkte, wie die Tränen kamen, ich merkte, dass meine ganze Kraft und Stärke, die ich mit mir herumtrug, auf einmal zu schwinden begann; ja ich hatte nicht mal Angst dabei… Ja ich konnte mich für einen Augenblick wirklich fallen lassen. Aber da ist noch so viel mehr in mir, das heraus möchte! Ich weiß, ich wollte meine Mauer zu Fall bringen und das habe ich geschafft, aber will ich jetzt da wirklich durch?

Diese Frage glaube ich stellt sich mir mal gar nicht, denn es ist zu spät. Die Mauer ist weg, mir bleibt gar nichts anderes übrig, als da jetzt durchzugehen. Egal was sich jetzt hier noch zeigen mag, welcher Schmerz, welche Begrenzungen, welche Punkte, wo ich mir jahrelange selbst im Weg stand… ich weiß auch, dass danach die Freiheit wartet, die Freiheit alles machen zu können, was ich will, ohne dieser Bereiche, die mich einengen, die mich „beschützen“!

Ein erneutes Gespräch mit Magdalena hat mir gezeigt, dass mein Thema Vertrauen ganz tief schon erschüttert wurde. Auch wenn ich mittlerweile gelernt habe, mir selbst zu vertrauen, ist die Wurzel meines Vertrauensverlustes nicht geheilt. Es fing im Mutterleib schon an als mein Zwilling verstarb, er hat mich verlassen. Ich fühlte mich alleine gelassen, fühlte mich auch später oft nicht willkommen und einsam. Das fing schon mit knapp 7 Jahren an. Ein kleines Kind, das um einen Platz und regelrecht ums Überleben kämpfte, ich wusste nicht, ob ich überleben würde, als mein Zwilling verstarb.

Die gezeigten Themen haben mich allerdings nicht mehr erschüttert. Ich nahm es an, es erleichterte sogar meine Seele, denn ich spürte, wie das ganze Chaos in mir runder wurde. Ich spürte wie mein Herz aufging, Wärme sich in mir breit machte und es fühlte sich an, als wäre ich in einer Kuscheldecke eingekuschelt.

Auch die Nähe zu anderen Menschen erfüllt mich wieder mit Freude. Ich merkte sogar, dass ich schon etwas unrund wurde, da mir einfach der Kontakt mit den Leuten im Café, wo ich aushelfe, fehlte.

Ich habe auch angefangen wieder ein wenig mehr mit Menschen Zeit zu verbringen, die mir guttun. Ich habe aufgehört mich gegen mich selbst zu stellen und mit Stärke zu beweisen, dass ich das alles nicht brauche… Ich habe es angefangen anzunehmen und mir einfach zu erlauben, auch mal klein und schwach sein zu dürfen.

Mein Leben lang kämpfte ich alleine, brauchte meine Stärke, meine Kraft… 2005 war ich mit meiner Tochter knapp ein Jahr in Therapie und weinte jeden Mittwoch, wenn ich die Stunde hinter mich gebracht hatte. Die Therapeutin meinte damals zu mir, es wäre wichtig, schwach zu sein, zu weinen,… sonst würde ich an der ganzen Situation zerbrechen.

Heute weiß ich, sie hatte recht! In einem Seminar wurden wir mal aufgefordert uns über unsere Schwächen bewusst zu werden. Und eine meiner größten Schwächen habe ich damals „meine Stärke“ benannt.

Vielleicht belächelst du das jetzt und denkst dir, wie kann Stärke eine Schwäche sein! Aber Stärke kann einen umhauen, das Leben zur Hölle machen, wenn man sich nicht erlaubt, einfach mal runterzufahren. Wenn du mit deinem Auto ständig 200 km/h fährst, machts der Motor nicht lange mit… so ungefähr ist das mit meiner Stärke zu verstehen!

Begleitet hat mich diese Woche wieder mein „Christmas Spirit“ Öl und ganz neu eingetroffen „Egyptian Gold

Kategorien
Meine Reise zum Lebens- und Sozialberater

Das Chaos danach…

Die Woche danach war gar nicht mehr so einfach, wie sich das ganze erst darstellte. Die Mauer brach zwar zusammen, ich hatte endlich was ich wollte, aber dann geschah vieles, womit ich nicht gerechnet hatte.

Durch meine Kontrolle habe ich erkannt, dass ich keinen Menschen jemals wirklich eine Chance gab Teil meines Lebens zu werden, andererseits, traf ich auch immer wieder Menschen, wo das gar nicht möglich war. Für mich war lange klar, dass es meine Bestimmung ist alleine zu sein… aber ist es das wirklich?

Nein, niemand ist auf der Erde um alleine sein Leben zu leben, Freunde, Familie, Menschen, die einem wichtig sind, sollten immer einen Platz im Leben finden und auch haben.

Die Mauer war schon sehr störend, aber jetzt, wenn ich mir den Zerfall so ansehe, die Trümmer, die hier nochmal zum Vorschein kommen, das Loch, das auf einmal hier ist, bis sich mein inneres und äußeres Ich wieder vereint,… es ist gar nicht so einfach. Es gehören mal die scharfen Kanten und Scherbenteile weggeräumt, damit man dieses innere und äußere Ich überhaupt wieder gut verbinden kann!

Unabhängig davon sind mir auch Ängste wieder bewusst geworden, die ich niemals wahrgenommen habe. Ich hatte zum Beispiel Angst im Mutterleib zu sterben! Ich war dabei als mein Zwilling starb, ich fühlte mich einsam, alleine… auch ein Punkt, warum ich dachte es sei meine Bestimmung alleine zu leben, mein Zwilling hat mich verlassen! Ich kann noch nicht genau sagen, wie weit dies alles Kreise zieht, aber ich habe diese Erkenntnisse, die mir so die Tage durch kamen einfach mal festgehalten.

Mir wurde bewusst, dass ich damals nach meiner Trennung 2005 von der Justiz abhängig war, konnte nicht zum Wohle meiner Tochter einfach handeln, wie es für mein Kind aus meiner Sicht richtig gewesen wäre… Ich musste hören, annehmen, was man mir auferlegte… ganz gleich wie es mir dabei ging. Ich war abhängig von einem System, dass ich nicht verstanden habe, dass mich nicht verstand und doch bin ich heute unendlich dankbar, diese harte Zeit erlebt haben zu dürfen!

Mir fehlte ja auch viel Vertrauen, was mir auch als krampfhaftes Misstrauen diagnostiziert wurde, aber eigentlich, wenn ich jetzt so alles durchdenke, stimmt das nicht so ganz. Ich hatte ein Vertrauen, ein ganz tiefes, vielleicht sogar Urvertrauen? Es ist ein neuer Punkt, der sich mir offenbarte, wo ich wieder ein wenig tiefer gehen darf.

Mir war trotz allem immer klar, dass Gottes Mühlen langsam, aber gerecht mahlen und ich hatte auch immer recht behalten. In mir drinnen war dieses tiefe Vertrauen, dass sich in meinem Außen einfach als Misstrauen zeigte, weil ich nicht an mich selbst glaubte, ich war ein Haufen Angst und Elend, habe dies allerdings in Kraft verwandelt. Ich zog meine ganze Energie, um meine Vergangenheit zu bewältigen aus meiner Angst, meiner Wut, die sich später zeigte und irgendwann meinem Vertrauen in meine Sensibilität, mein Spüren, als ich nach und nach merkte, dass sich alles bestätigt hatte.

Trotz dieser Hinweise und Erkenntnisse konnte ich nicht vertrauen! Ich konnte nicht vertrauen, dass Entscheidungen anderer richtig sind, dass diese OK sind, besonders in den Behörden-Angelegenheiten. Warum wurde ein Kind gezwungen etwas zu tun, was es nicht wollte? Nur, weil es so klein war? Hat es deshalb keine Rechte? Wieder mein anderes Thema Kontrolle… ich hatte darüber keine Kontrolle!

Diese Fragen habe ich mir oft gestellt, heute weiß ich, dass alles gut und richtig war, wie es war, ich bin heute sogar dankbar für die Entscheidungen, die mir damals einige Nervenzusammenbrüche gekostet haben.

Auch stehe ich heute noch einmal am Rande einer noch schlimmeren Ära, die meine Tochter sich ausgesucht hat zu gehen. Wieder ist Justiz und Ämter ein Bestandteil, aber heute wird diese Geschichte, wo ich mich damals verlassen gefühlt habe, in einer anderen Art bearbeitet und auch hier merkt man das tiefe Vertrauen, dass ich wohl meiner Tochter mitgeben durfte – auch wenn sie es oft nicht merkt und in Panik verfällt!

Ich fragte mich schon oft, warum sie gerade den gleichen Weg gehen musste, wo ich ausgestiegen bin und sie doch merkte, wie hart es war… Aber ich habe erkannt, dass es nicht mehr meine Baustelle ist. Es ist ihr Weg, somit lernte ich mich abzugrenzen und meinen Weg weiterzugehen. Meine Ausbildung zum LSB hat mir da schon ein ganzes Stück weit geholfen, denn ich hatte nicht nur Begleitung und erlangte Erkenntnisse und Erleuchtungen in den Seminaren, ich hatte auch Unterstützung von Kollegen/Kolleginnen und das alles unter „Aufsicht“. Es ist sehr bereichernd, auch, wenn es oft anstrengend zugleich ist.

Besonders, wenn dann die Gefühlswelt im Chaos versinkt. Menschen kommen und gehen, aber oft gibt es Menschen, die so tiefe Spuren in einem hinterlassen, dass diese Person ständig Thema im Kopf ist und auch in der Gefühlswelt immer wieder ein wenig umrührt.

Oft denkt man, jetzt hat man das Chaos beseitigt, doch dann kommt es aufs Neue und der Kreis fängt von vorne an. Ich muss in diesem Fall schon viele Bäume zu Fall gebracht haben, wenn man sich vorstellt, man läuft immer um einen Baum rum, irgendwann ist da eine Furche und irgendwann sitzt man im Loch und der Baum fällt drauf. Jedes Mal aufs Neue kam es zu Diskussionen, Gesprächen, Unklarheiten,… doch ich kletterte wieder raus und ging weiter. Solange kein Kontakt war, war alles so weit gut, aber dann kam wieder das Chaos! Warum aber kann diese Person immer wieder Chaos anrichten?

Shambala – die Reise ins innerste Geheimnis – ein Buch, dass auf merkwürdige Weise zu mir kam. Ich saß am PC und arbeitete und auf einmal kam mir das Wort Shambala in den Sinn. Ich gab den Namen in Dr. Google ein und fand das Buch!

https://amzn.to/3xBtSbn

Ich hab es regelrecht verschlungen und viele Erkenntnisse im Bereich Liebe erlangt. Oft frage ich mich heute, ob deshalb dieses Chaos immer wieder kommt? Ich weiß es nicht, noch nicht, denn ich bin überzeugt, dass sich mit dem Trümmerhaufen meiner Mauer auch noch ganz viel mehr zeigen wird.

Und dann machte es „Klick“… Abhängigkeit, Abhängigkeit von Entscheidungen anderer, Abhängigkeit von Situationen, Abhängigkeit von Emotionen… und plötzlich kam eins zum anderen und es löste sich Stück für Stück auf… Freiheit machte sich breit, Leichtigkeit, aber auch Kälte spürte ich in mir… Ein Zeichen, dass sich etwas auflöst, denn immer, wenn etwas geht, wird mir bitterkalt!

Passend zu Weihnachten habe ich diese Woche besonders oft mit Christmas Spirit im Diffusor oder einfach nur aus dem Fläschchen inhaliert meine Abende verbracht.

Inhaltsstoffe
Citrus aurantium (Orange), Cinnamomum verum (Zimtrinde), Piicea mariana (Fichte)
*100% reines ätherisches Öl

Dieses Öl sorgt für Harmonie und Ausgeglichenheit und erfüllt den Raum mit jeder Menge angenehmen Weihnachtsduft.

Gerade in diesem Jahr scheint mir die Weihnachtszeit als eine der schwersten, die ich je erlebt habe. Meine Tochter weit weg, mein kleiner Enkel weit weg, Lockdown über Lockdown, die Einsamkeit der Menschen breitet sich mehr und mehr aus, auch ich muss gestehen, ich spüre auch in mir diese Einsamkeit, die ich in all den Jahren, die ich nun alleine bin, nicht vernommen habe.

Ich weiß, ich bin nicht alleine, ich habe liebe Menschen um mich, Freunde, weiß, wo ich mich hinwenden kann, wenn ich jemanden brauche, habe dieses Jahr auch viele neue Menschen kennengelernt und bin auch dabei Menschen Platz in meinem Leben einzuräumen, auch wenn es mir noch schwerfällt. Und trotzdem spüre ich diese Einsamkeit, Kälte, Traurigkeit,…

Emotionen, die ich schon sehr lange nicht mehr vernommen habe in mir, ob diese wohl in meiner Mauer eingemauert waren? Waren sie der Mörtel, der die Steine zusammengehalten hat?

So neigt sich eine sehr anstrengende, erkenntnisreiche und intensive Woche dem Ende zu und ich erlaube mir nun ein erholsames Wochenende mit Christmas Spirit und Entspannung zu genießen!

Seid gespannt, wie es weiter geht… Fortsetzung folgt am 11.12.2021

Kategorien
Meine Reise zum Lebens- und Sozialberater

Ein Sonntag mit Folgen

Sonntag, der 21.11.2021 – ein Tag wie jeder andere… oder doch nicht?

Ich hatte eine Lerngruppe am Mittwoch zuvor besucht und von dem Coach eine kleine Geschichte seiner eigenen Reise erfahren dürfen, welche mich ein wenig zum Nachdenken brachte. Ich habe mal eine Nacht drüber geschlafen und dann nachgefragt, ob eine Beratung möglich wäre. Sonntag 9 Uhr begann es…

Magdalena hat mich dann um mein Anliegen gefragt und ja, ich wusste es nicht. Ich hatte ein Chaos an Erkenntnissen, Informationen aber keinen blassen Schimmer, wie das alles so richtig zusammenpasste.

Nach 2 Stunden knapp Frage Antwort Spiel, wurde eine tolle Übung gemacht, wo ich in diverse Situationen eintauchte und Emotionen darin erspürte. Einige konnte ich gleich erkennen, wie zum Beispiel das Gefühl gewürgt zu werden! – Dieses Gefühl rührte von meiner Geburt her, da ich die Nabelschnur zweimal um den Hals hatte und so zur Welt kam. Ein weiteres Gefühl war ein harter Stein auf meinem Brustkorb, immer bei dem Gedanken ich würde jetzt eine Bindung eingehen, mehr zulassen als alles nur mit großer Distanz!

Nach den knapp 30 min. Arbeit in den Emotionen und besprechen, war mir klar was meine Anliegen sind. Es haben sich 2 große Bereiche gezeigt: ABHÄNGIGKEIT und KONTROLLE / KONTROLLVERLUST.

Die Abhängigkeit haben wir dann Stück für Stück angefangen aufzurollen und es kamen ganz interessante Dinge ans Licht. Ich habe ein Kleingewerbe seit 2014, aber irgendwie komme ich nicht so ganz voran… Ich habe erkannt, ich brauche die Abhängigkeit, die ich in der Selbstständigkeit nicht habe. Als Angestellte habe ich meine Abhängigkeit von meinem Vorgesetzten, einem Unternehmen, usw… Dabei habe ich auch die Kontrolle meiner Einnahmen, welche in der Selbstständigkeit kalkulierbar, aber nicht mehr in der Form kontrollierbar sind.

Mit diesem Wissen, habe ich mich von Magdalena verabschiedet in voller Dankbarkeit, denn meine innere Mauer fing an zu bröckeln. Die Mauer wollte ich schon so lange bearbeiten, habe es in Therapien versucht, aber niemand führte mich hinter die Mauer. Also fing ich an das ganze von der anderen Seite zu machen und arbeitete energetisch von innen, aber letztendlich kannte ich den Bereich vor und auch nach meiner Mauer, die Mauer blieb aber bestehen!

Nach einer kurzen Verschnaufpause ging es dann weiter in der Einzelselbsterfahrung, wo ich mit dem Thema Kontrolle / Kontrollverlust hineinging.

Ich merkte dann wie sehr ich das Leben meiner Tochter erschwert habe, weil ich ständig kontrollierte. Allerdings mit dem Bedürfnis sie ständig zu schützen. Nachdem sie nun ihren eigenen Weg eingeschlagen hatte, das fing bereits mit 16 an, erkannte ich, dass ich keine Handhabe habe und sie auch nicht vor allem und jedem und überall beschützen kann. Es war eine harte Erkenntnis und noch viel schwerer das freilassen. Letztendlich habe ich es aber geschafft und am Sonntag wurde mir so klar wie sehr ich mein Kind durch meine Kontrolle (die ich als beschützen wollen, titulierte) eingeengt habe. Ich habe erkannt, dass ich Menschen, die ich mag, auf Distanz halte, weil ich dann keine Kontrolle mehr darüber habe, wie es sich entwickelt.

Es war eigentlich ein regelrechtes Kontrolldrama, dass sich hier gezeigt hat und in Folge haben wir erarbeitet, dass damit verbunden das Thema Vertrauen ganz wichtig ist. Und dann machte es Klick bei mir. In einer klinisch psychologischen Diagnostik wurde mal herausgefunden vor 15 Jahren ca. dass ich krankhaft misstrauisch bin. Ich habe da schon viel gelernt und es hat sich viel getan und verändert, aber es ist wohl immer noch ein Stück in mir, das noch aufgelöst werden darf.

Um innerlich wieder zur Ruhe zu kommen, griff ich nach dem Öl Gentle Baby, dass auch bei kleinen Kindern und Babys schon für Entspannung sorgt.

Koriander (Coriandrum sativum)* Öl aus den Samen, Geranie (Pelargonium graveolens)* Öl aus den Blüten, Palmarosa (Cymbopogon martini)* Öl, Lavendel (Lavandula augustifolia)* Öl, Ylang Ylang (Cananga odorata)* Öl aus den Blüten, Römische Kamille (Anthemis nobilis)* Öl aus den Blüten, Bergamotte (Citrus aurantium bergamia)* Öl aus den Schalen (Furocomarin-free), Zitrone (Citrus limon)* Öl aus den Schalen, Jasmin (Jasminum officinale)^^ Öl, Rose (Rosa damascena)* Öl aus den Blüten.
Kann enthalten: Benzylalkohol**, Benzylbenzoat**, Benzylsalicylat**, Citral**, Citronellol**, Cumarin**, Eugenol**, Farnesol**, Geraniol**, Isoeugenol**, Limonen**, Linalool**
*100% reines ätherisches Öl
^^100% pures Absolue.

**Natürliche Bestandteile ätherischer Öle

Öle sind ein wunderbarer Begleiter in Lebenslagen, wo man gerade etwas Energie und Unterstützung gebrauchen kann und vor allem helfen sie auch dann, wenn sonst niemand da ist!

Was meint ihr, habe ich meine Abhängigkeiten in nur einer Arbeit wirklich verabschiedet oder zeigt sich hier doch noch das eine oder andere?

Ich bin auf Eure Meinung gespannt… Auflösung folgt am 4.12.2021 in der nächsten Folge meiner Reise