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Meine Reise zum Lebens- und Sozialberater

Covid und die Psyche danach

Wenn du denkst, nach der Absonderung, die man alleine verbringt, wenn man alleine an seiner Wohnadresse gemeldet ist, ist der Horror vorbei, dann hast du dich leider getäuscht.

Dazu kam am Dienstag in der Absonderung ein Ausschlag, der sich innerhalb von 2 Stunden am ganzen Körper verteilt hatte, sich mit roten Erhebungen auf der Haut auszeichnete, brannte, juckte und immer mehr wurde… Lt. Absonderungsbescheid ist es notwendig 144 zu wählen, was ich auch machte.

Ich wollte dann einfach nur mal einen Arzt drauf schauen lassen, aber es kam die Rettung! Der Sanitäter erklärte mir dann, dass der Kollege gleich käme, er müsse sich umziehen. Danach kommt ein netter Mann in Vollkostümierung und meinte dann, er müsse mich ins Krankenhaus mitnehmen. Dort kam ich dann auf eine eigens für Covid Patienten eingerichtete Station, wo man nur mit Absonderungsbescheid Zutritt hat. Ein Arzt schaute sich das dann an und meinte entweder eine Reaktion von den Antibiotika oder eine Reaktion vom Virus und verschrieb mir Antiallergikum zum Einnehmen und Schmieren. Allergietabletten hatte ich ja noch, aber auch die hatten in der Früh nichts geholfen.

Nun ja bis Donnerstag war das mal so, mal so, ständig anders und verändert. Dann wars wie von Wunderhand wieder weg…

Vielleicht bin ich zu gewissenhaft, mache mir zu viele Gedanken, aber ich war am Mittwoch, den 9.2. noch mal testen. Ich hätte das nicht mehr gebraucht, da meine Absonderung mit 10.2. aus war, aber irgendwas sagte mir, ich möchte meine Werte wissen, ich will niemanden anstecken, schon gar nicht, nachdem es mir so hundeelend gegangen ist.

Gut, Donnerstag hätte ich eventuell auch die Chance auf eine Veränderung bekommen, die ich nicht wahrnehmen konnte, da mein Testergebnis nicht da war und ich ja noch abgesondert war. Gut, alles hat seinen Grund, es wird schon seine Richtigkeit haben!

Freitag, 11.2. ich darf wieder raus und bin frei – JUHUUUUU! Aber ein komisches Gefühl schwang mit. Durfte ich wirklich raus?

Letztendlich kam mein Testergebnis Freitag Mittag, immer noch positiv CT-Wert 29, fazit müsste ich ja noch zu Hause bleiben. Panik stieg in mir hoch, da ich ja arbeiten war, Wut breitete sich aus, nach der Reaktion der höheren Etage… Ich war fassungslos, verwirrt, hab dann aber einfach mal abgewartet und da vonseiten der Behörden nichts mehr nachkam, versucht das ganze Mal zu ignorieren.

Die Nacht von gestern auf heute war der blanke Alptraum. Ich konnte einfach nicht schlafen. Ich wollte doch nur sichergehen, wollte niemanden anstecken, wollte gewissenhaft mit dem Virus umgehen und sicher sein, dass alles in Ordnung ist, wenn ich wieder raus darf…

Warum wird man dabei dann noch mit Wut und missachtenden Worten bestraft? Ich halte ja viel aus, würde mich schon als stark resilienzfähig einschätzen, aber wenn man ständig nur bekrittelt wird, ständig nur zu verstehen bekommt, dass ohnehin alles falsch ist… irgendwann kratzt das auch an der Psyche.

Covid und die Absonderung hat da bestimmt auch noch einiges dazu beigetragen, denn jetzt ist man gesundheitlich schon angeschlagen, psychisch hat das schon so einiges mit mir gemacht und dann kommt noch der Punkt am I obendrauf…

Sei es nun im Krankenhaus, wo man behandelt wird als wäre man aussätzig, eine andere Mitpatientin wurde dann noch regelrecht angegangen, weil der Arzt meinte, sie hätte genug Luft, sie bekam aber keine… 2,5 Stunden Wartezeit bis man wieder nach Hause gebracht wird, dann wird noch eine neue Chance vom Tisch gefegt, weil das Testergebnis fehlt, wobei es mir wohl eine Verlängerung der Absonderung beschert hätte und dann noch die wütenden Worte der höheren Etage, welche doch immer noch in mir mitschwingen.

Ich frage mich schon, ob ich mir das noch lange so antun möchte, 3 Jahre, nicht 1 Tag krank,… und dann sowas? Ich bin ja kein Fußabtreter und ich wollte auch keine Verlängerung der Absonderung usw… ich wollte einfach nur gewissenhaft mit dem Virus umgehen, denn würde ich alle anstecken hat das viel fatalere Folgen für ein Unternehmen…

Fazit aus 10 Tage Absonderung und danach, wenn man seine Psyche auf einem hohen Level gehalten hat, bis man sich dann doch diesen Viurs einfing, dann ist spätestens mit dem Tag der Absonderung alles anders und spätestens dann wird man von allen Seiten in die Knie gezwungen…

Thieves hat mir mein Zuhause wieder bereinigt, entvirt sozusagen und mir auch mit seinen Düften besonders dem Zimt, wieder angenehmes Wohlbefinden geschenkt.

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Meine Reise zum Lebens- und Sozialberater

Covid und die Psyche in der Absonderung

Meine Reise hat kein Ende gefunden, nur eine Pause eingelegt, da mich der Virus heimgesucht hatte und ich nicht in der Lage war zu schreiben oder mich auf irgendwas zu konzentrieren.

Dieser Virus hat uns schon ganz schön viel abverlangt, es ist nicht einfach besonders für Kinder nicht, wenn sie auf einmal nicht mehr raus dürfen, oder nicht mit Freunden spielen dürfen, die Schule nicht mehr einfach so besuchen dürfen usw….

Noch schlimmer allerdings ist es, wenn man diesen Virus hat, egal wie der Verlauf jetzt sein mag. Viele Menschen leben alleine, man wird abgesondert, darf nicht hinaus…

Es ist ein Leben wie im Gefängnis, nur, dass im Gefängnis ab und zu ein Wärter vorbeikommt. Lebt man alleine ist man eingesperrt, alleine, sieht niemand, kann gerade mal ein wenig telefonieren, sofern es der Verlauf der Krankheit zulässt…

Nichtsdestotrotz ist man allerdings alleine und obwohl ich viel Zeit mit mir alleine verbracht habe und auch kein Problem damit habe, hat das schon ganz schön genagt.

Gedanken kreisten sich nicht nur um die Krankheit, wo ich fallweise kaum Luft bekam, stechende Schmerzen in der Brust beim Husten, das Gefühl an Stelle des Herzens einen Stein zu haben, so schwer und hart fühlte sich das an… was wenn was passieren würde…?

Dennoch wusste ich, dass ich Menschen um mich habe, die sofort reagieren würden, wenn ich mich nicht melde oder sie nichts hören, mein Hund würde Alarm schlagen und sich überschlagen vor lauter bellen,… aber wenn man bedenkt, es gibt Menschen die alleine sind… richtig alleine sind…

Diese Absonderung fühlt sich an wie weggesperrt, man fühlt sich wie ein Schwerverbrecher, nur dass im Gefängnis ab und zu wenigstens ein Wärter vorbeikommt…

Gerade in solchen Zeiten, sollte man sich nicht scheuen, Hilfe in Anspruch zu nehmen. Ich habe meine Emotionen, die sich schon ein wenig in Depression entwickelten, erst mal beobachtet, beobachtet, damit ich weiss wie es sich anfühlt. Mit meinen Ölen – womit denn sonst… – habe ich dann ein angenehmes Zuhause geschaffen und mit viel Schlaf ging diese Verstimmung schnell vorbei.

Mir hat allerdings auch die Natur sehr geholfen. Ich saß zwar alleine in meinem Garten, aber ich habe mich warm eingepackt und in meinem Hängesessel viel Zeit verbracht. Hat man diese Möglichkeit nicht, ist es schon sehr triste, denn gerade frische Luft und die Freiheit die einem die Natur bietet, können schon viel bewirken.

Jetzt geht es wieder bergauf und ich bin schon gespannt, was dieser Virus und die ganze Lage uns noch so alles bescheren mag. Schwindel und Atemnot sind noch mein Begleiter, aber ich bin guter Dinge, dass auch das irgendwann wieder vergeht!